Thema des Monats vom 13.11.25: Digitaler Nachlass regeln, so geht’s!

Über 20 Interessent*innen fanden sich im Seminarraum beim Seniorenbüro ein, um von Digitalbotschafterin Marita Wolf mehr über das Thema „Digitaler Nachlass“ zu erfahren.  „Es bleibe ja einiges zurück“, so Marita Wolf. Und gerade wenn man/frau  wegen Krankheit oder Pflege selbst nichts mehr regeln könne, dann sei  es empfehlenswert auch Vorsorge für die digitalen Angelagenheiten zu treffen. Im Todesfall sei das auch eine Entlastung für die eigenen Nachkommen. 

Tastatur

Marita Wolf empfiehlt eine Aufstellung  aller (digitalen) Konten, Zugänge oder das Sammeln und Speichern aller Zugänge auf einem Stick und Passwörter und die Verwahrung dieser Liste an einem sicheren Ort. Aus der Runde wird ergänzt, dass auch die Nutzung eines digitalen Passwort Safe (App für das Phone) sinnvoll ist.  Personen des Vertrauens sollten wissen, wo diese aufbewahrt werden, um  im Bedarfsfall zugreifen zu können.  Sinnvoll  ist auch die Erstellung einer Vollmacht für digitale Konten. Diese ergänze eine event vorhandene Vorsorge- oder Patientenverfügung. Im Bedarfsfall müsse dann nicht diese an den Internetanbieter (z.B. Google oder Amazon) um  ein Konto zu löschen.  Im Gegensatz zur  Vorsorge- oder Patientenverfügung gelte eine Vollmacht für digitale Konten sofort nach Ausstellung und nicht erst im Bedarfsfall.   Marita Wolf verteilt  Vorlagen für eine  Passwörterliste und Vollmacht der Verbraucherzentrale und en Handout der Bagso zum Thema.   Es wird noch anregend diskutiert und bei dieser Gelegenheit die eine oder andere individuelle Frage geklärt. 

Weitere Unterlagen zum Digitalen Nachlass gibt es bei der Verbraucherberatung.  (siehe Link)