Wir sind Lernort „KI für ein gutes Altern“
Wir sind einer von 16 neuen KI-Lernorten des Projekts „KI für ein gutes Altern“ der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.. Ab Mai erkunden wir mit älteren Menschen die Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz.
Sprachassistenten, automatisierte Übersetzungen, Chatbots oder smarte Roboter für den Haushalt – viele Technologien, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren, finden zunehmend Eingang in den Alltag. Doch was genau ist eigentlich KI? Und wie lässt sie sich sinnvoll im Alter nutzen? Mit der Aufnahme ins Programm „KI für ein gutes Altern“ können wir älteren Menschen die Möglichkeit geben, sich mit Künstlicher Intelligenz vertraut zu machen und KI-Anwendungen selbst auszuprobieren.
Die Lernorte werden über das Projekt „KI für ein gutes Altern“ der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Damit gibt es inzwischen deutschlandweit 58 KI-Lernorte für ältere Menschen. Hinzu kommen 10 bundes- und landesweit agierende Seniorenorganisationen, die sich seit dem Förderjahr 2024 am Projekt beteiligen.
Die neuen Angebote sind bei Seniorenbüros, Mehrgenerationenhäusern, Bildungsstätten und anderen Einrichtungen der Seniorenarbeit angesiedelt. Sie vermitteln älteren Menschen einen praktischen Zugang zu Künstlicher Intelligenz und schaffen Gelegenheiten zum Austausch über deren Nutzen aber auch Grenzen. Als Lernort erhalten wir zusätzliche Technik im Wert von 2.500 Euro – darunter Sprachassistenten, smarte Haushaltsgeräte, sogenannte Wearables oder Programme wie ChatGPT. Zusätzlich werden einige unserer Aktiven qualifiziert, um die Lernangebote zu begleiten.
Bundesseniorenministerin Lisa Paus:
„Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant in vielen Bereichen unseres Lebens. Umso wichtiger ist es, dass Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch Ältere, souverän mit der KI umzugehen lernen. KI kann vieles erleichtern. Die Lernorte leisten dazu einen wertvollen Beitrag: Sie ermöglichen es, die Chancen und Herausforderungen von KI in der Praxis kennenzulernen, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungswerte zu sammeln. So fördert das Bundesseniorenministerium mit dem Projekt ‚KI für ein gutes Altern‘ nicht nur digitale Teilhabe, sondern auch den selbstbestimmten Umgang mit neuen Technologien.“
Dr. Regina Görner, Vorstandsvorsitzende der BAGSO:
„Damit ältere Menschen von den Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz profitieren können, brauchen sie Orte, an denen sie Technik nicht nur erklärt bekommen, sondern selbst erproben können. Zugleich wird deutlich: Ältere wollen und sollen Teil dieser Entwicklung sein – nicht nur als Nutzerinnen und Nutzer, sondern auch als Mitgestaltende. Die Lernorte fördern den Dialog und regen dazu an, sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen von KI auseinanderzusetzen. Es ist wichtig, dass ältere Menschen ihre Erfahrungen einbringen und gehört werden.“
Über das Projekt „KI für ein gutes Altern“
Das Projekt „KI für ein gutes Altern“ vermittelt älteren Menschen und Seniorenorganisationen Kompetenzen rund um das Thema „Künstliche Intelligenz“. Es möchte dazu beitragen, dass ältere Menschen sich in aktuellen Diskussionen über ChatGPT, Mustererkennung oder selbstlernende Algorithmen aktiv einbringen können und dafür sorgen, dass sie in Forschung und Entwicklung von KI-Systemen stärker wahrgenommen und berücksichtigt werden. „KI für ein gutes Altern“ ist ein Projekt der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. und wird von 2023 bis 2025 vom Bundesfamilienministeriums für Familie, Senioren, Jugend und Frauen gefördert.
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